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Alte Feuerwehr wird zum Infrastrukturprojekt

Veröffentlicht am | Von Redaktion
Das Ackerfestteam vor dem Mehrgeneratiionenhaus in Schöppenstedt. Foto: Ackerfest e.V.

Der Verein Ackerfezt e. V. aus Schöppenstedt startet mit der „ACKERdemie 2.0“ ein Infrastrukturprojekt, das die alte Feuerwehr in der Braunschweiger Straße 14a zu einem modernen, multifunktionalen Treffpunkt für die gesamte Region Elm-Asse macht. Insgesamt fließen dafür – gemeinsam mit einer LEADER-Förderung und kommunaler Kofinanzierung – über 60 000 Euro in Umbau, Ausstattung und barrierefreie Erschließung des Gebäudes.

Neuer Treffpunkt in alter Feuerwehr

Kern des Projekts ist die umfassende Renovierung der ehemaligen Feuerwache, die bislang nicht die nötige Infrastruktur für Bildung, Kultur und Begegnung bietet. Künftig soll dort ein vielseitig nutzbarer Raum entstehen, in dem kulturelle Veranstaltungen, Workshops, Konferenzen und generationsübergreifende Angebote Platz finden.

Sebastian Niehoff, Vorstandsvorsitzender von Ackerfezt e. V., hebt hervor, dass der Verein mit der ACKERdemie 2.0 einen offenen Ort für Vereine, Initiativen und Bürgerinnen und Bürger schaffen will, der den Zusammenhalt in der Region stärkt. Besonders wichtig ist dabei, dass der neue Treffpunkt ausdrücklich allen offensteht – vom Kinder- und Jugendbereich bis zu Angeboten für Seniorinnen und Senioren.

Investition in moderne Infrastruktur

Für das Projekt sind Gesamtkosten von rund 65.700 Euro brutto plus unbare Eigenleistungen vorgesehen; die LEADER-Förderung und eine öffentliche Kofinanzierung ergänzen die Eigenmittel des Vereins. Neben der Sanierung von Küche, Sanitärbereichen und Konferenzraum sind u. a. energetisch optimierte und einbruchsichere Fenster, moderne Tagungstechnik wie Smartboard und Smart-TV sowie eine zeitgemäße Büro- und Raumausstattung geplant.

Ein Teil der Arbeiten wird durch ehrenamtliche Eigenleistung erbracht, etwa bei Abbruch- und Renovierungstätigkeiten. Damit setzt Ackerfezt e. V. bewusst auf die Aktivierung des lokalen Ehrenamts und eine enge Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in die Umgestaltung „ihrer“ alten Feuerwehr.

„Wir wollen der Region etwas zurückgeben“

Sebastian Niehoff, Vorsitzender Ackerfezt e. V.

„Wir wollen der Region und dem Ehrenamt mit diesem tollen Projekt etwas zurückgeben“, betont Vorstandsvorsitzender Sebastian Niehoff mit Blick auf die ACKERdemie 2.0. Der Verein sei durch das Engagement vieler Freiwilliger entstanden und gewachsen – nun solle mit der Investition in die Infrastruktur ein Ort entstehen, von dem möglichst viele Menschen und Initiativen profitieren.

Sebastian Niehoff verweist dabei auch auf die lange Liste an Partnern, die bereits heute im Netzwerk SchElm-Net aktiv sind und künftig die Räume nutzen können. Für Niehoff ist klar: Die ACKERdemie 2.0 soll kein exklusives Vereinsheim werden, sondern ein offener Treffpunkt für Schöppenstedt und die ganze Region Elm-Asse.

Viele Partner, ein gemeinsames Ziel

Beteiligt sind unter anderem DRK und DLRG Schöppenstedt, der SoVD, das Regionalmarketing, die Freiwillige Feuerwehr, Sportvereine wie TSV Schöppenstedt und FC Sambleben, kirchliche Gemeinden, der Freibadverein sowie weitere lokale Initiativen. Sie alle sollen die Räume künftig nutzen, mitgestalten und so dazu beitragen, dass aus der alten Feuerwehr ein lebendiger Knotenpunkt für Engagement und Begegnung wird.

Der Verein Ackerfezt e. V. freut sich auf die Umsetzung des Projekts gemeinsam mit den zahlreichen Partnern in der Region. Sebastian Niehoff macht deutlich, dass die ACKERdemie 2.0 von Anfang an als Projekt „für alle“ gedacht ist – unabhängig von Alter, Herkunft oder Vereinszugehörigkeit.

Zeitplan bis zur Eröffnung 2027

Der Zeitplan sieht mehrere Bau- und Entwicklungsphasen vor, die von der Entkernung über die Renovierung bis zur Ausstattung reichen. Nach der Planungs- und Entkernungsphase bis Anfang 2026 folgen Umbau, Einrichtung und Detailarbeiten, bevor Ende 2026/Anfang 2027 die offizielle Eröffnung der ACKERdemie 2.0 in Schöppenstedt vorgesehen ist.

Mit der Kombination aus LEADER-Förderung, kommunaler Unterstützung und starkem ehrenamtlichem Einsatz setzt Ackerfezt e. V. ein deutliches Zeichen für die Stärkung des ländlichen Raums und der lokalen Infrastruktur. Nicht zuletzt zeigt das Projekt, wofür der Ackerfezt e. V. steht: nachhaltiges Engagement, regionale Verwurzelung und der Wille, dem Ehrenamt eine starke, zukunftsfähige Heimat zu geben.

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